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Husten: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Für Eltern ist es oft schwer die kindlichen Symptome einem bestimmten Krankheitsbild zuzuordnen. Husten als ein Hauptsymptom kommt bei Kindern häufig bei viralen Infektionskrankheiten wie dem Krupphusten vor. Auch bakterielle Infektionen, zum Beispiel bei Scharlach oder Keuchhusten, können ursächlich sein. Bei bakteriellen Infektionen setzen Kinder- und Jugendärzte häufig Antibiotika als Mittel der ersten Wahl ein. Bakterielle Infektionen erkennt man häufig an den gelb-grünlichen Auswürfen und einhergehenden Symptomen wie hohes Fieber, Übelkeit und Erbrechen.

 

Virusinfektionen kommen bei Kindern sehr häufig vor. Hier gibt Infekte wie das Drei-Tage-Fieber oder Mumps, die sich eher in harmloseren Verlaufsformen zeigen. Bei Virusinfektionen ist der Auswurf meistens weißlich. Tagsüber ist der Husten besser, kommt aber nachts stärker zurück. Meistens treten bei viralen Infektionen Symptome wie Schnupfen oder Atemnot auf.

Infektionen mit Herpesviren sind oftmals besser zu kurieren als bakterielle Infektionen, die komplikationsreicher und in Bezug auf die Folgeerkrankungen problematischer sind. Es gibt meldepflichtige Erkrankungen mit Symptomen wie Husten, dazu gehören Erreger wie der Masernvirus oder Mumpsvirus. Generell ist es immer besser einen Kinderarzt bei Infektionen aufzusuchen.

Infekte sind bei Kindern im Rahmen von Erkältungen ganz normal. Bis zu acht Infekte mit leichten Beschwerden können im Jahr auftreten und fördern die kindlichen Immunsysteme bei der Erregerabwehr. Bei Fieber und gelb-grünen Auswurf sollte man einen Arzt kontaktieren. Neben Erkältungskrankheiten treten häufig bei Kindern virusbedingte Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes auf. Eine akute Bronchitis kann die Folge sein. Es entwickeln sich bei einer akuten Bronchitis Symptome wie Reizhusten und Auswürfe von eitrigen Sekreten. Die akute Bronchitis, die durch Viren ausgelöst wird, ist hochansteckend und heilt meistens nach zwei Wochen ab. Starke Muskel- und Gelenkschmerzen mit hohem Fieber können auf eine echte Grippe (Influenza) hindeuten. Typisch ist hier ein heiserer und trockener Husten. Drei bis sieben Tage nach dem Ausbruch der Grippe können die Kinder den Grippevirus weitergeben.

Homöopathische Mittel setzt man bei Husten je nach dem Krankheitsbild ein. Bei bakteriellen Infektionen, die häufig mit Antibiotika behandelt werden, können homöopathische Mittel ergänzt zur Bekämpfung der Symptome und zur Abschwächung der Nebenwirkungen eingesetzt werden. Zum Hausgebrauch bieten sich moderne Kombinationsmittel an, die mehrere Inhaltsstoffe auf natürlicher Basis beinhalten. Für Säuglinge und Kleinkinder gibt es spezielle Präparate. Der weltweit führende Hersteller für homöopathische Arzneien, Biologische Heilmittel Heel, bietet zum Beispiel Komplexmittel für Kinder zu Krankheitsbildern wie Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen, Hauterkrankungen oder Schlafstörungen an. Die Kombinationspräparate beinhalten natürliche Heilmittel, die einerseits die Entzündungen bekämpfen und anderseits die Selbstheilungsprozesse fördern. Es gibt klassische Heilpflanzen, die auch bei Kindern in richtigen Dosierungen eingesetzt werden können.

Beim Erkältungshusten mit festsitzendem Schleim kann bei Kindern isländisches Moos helfen. Der Sonnentau ist bekannt als homöopathische Heilpflanze in Komplexmitteln bei heftigen oder krampfartigen Hustenanfällen. Heftige Hustenanfälle sind vor allem nachts für Kinder sehr belastend. Homöopathische Mittel für Kinder gibt es vorzugsweise als Streukügelchen.

Erkältungskrankheiten oder grippale Infekte kann man mit homöopathischen Mitteln sanft und nebenwirkungsfreier bekämpfen. Die Akutdosierung richtet sich bei den Arzneien für Kindern nach dem Alter. Heel bietet zum Beispiel Präparate mit altersgerechten Dosierungsempfehlungen für Säuglinge ab sechs Monate an. Auch die Einnahme moderner Medikamente aus der Homöopathie sollte man mit dem Arzt abklären. Gerade Kleinkinder sind noch sehr anfällig für Substanzen aller Art, auch wenn diese natürlichen Heilmittel mit höchster Qualität hergestellt werden. Neben Kombinationsmitteln aus der Antihomotoxischen Medizin, die auch für Laien und Einsteiger in die Homöopathie geeignet sind, stehen Experten klassische Einzelmittel zur Verfügung.

Zu den Hausmitteln bei Husten gehören ätherische Öle wie Menthol, die allerdings bei kleinen Kindern problematisch sein können. Mentholhaltige Substanzen können bei Kindern zur Atemnot führen und sind deshalb wie einige andere Hausmittel (auch Zwiebeln enthalten u.a. ätherische Öle) nicht für Kleinkinder geeignet. Kinder, die an Asthma bronchiale leiden, sollten ebenfalls nicht mit schwefelhaltigen oder ätherischen Substanzen behandelt werden. Eine wissenschaftliche Studie belegte, dass Kinder, die einen Teelöffel Eukalyptus- oder Zitronenhonig bekamen, seltener zu nächtlichen Hustenattacken neigen.



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