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Behandlung von Gebärmutterpolypen

Schulmedizinische Behandlung von Gebärmutterpolypen: Beim Vorliegen von Polypen ist eine Ausschabung (Abrasio oder Curettage) diagnostisches Verfahren und Therapie zugleich. Bei einer Ausschabung wird die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut im Bereich der Gebärmutterhöhle und des Gebärmutterhalses mit einem kleinen, löffelförmigen Instrument abgetragen. Polypen werden dabei mit entfernt. Die gewonnene Gebärmutterschleimhaut wird anschließend feingeweblich untersucht, um eventuell bösartige oder hormonelle Störungen zu erkennen.

Homöopathie

Die Rückbildung von Myomen mit Hilfe von homöopathischen Therapeutika zeigt unterschiedlichen Erfolg. Viele Patientinnen möchten die schonenderen Verfahren zumindest ausprobieren, bevor sie sich zu einer Operation entschließen. Welche Behandlungsmethode für Sie sinnvoll ist, müssen Sie je nach Ihren Beschwerden und persönlichen Vorlieben entscheiden. Vor allem starke Blutungen lassen sich mit Homöopathie günstig beeinflussen.

Beispiele für Homöopathika, die bei der Behandlung von Myomen von homöopathisch arbeitenden Ärzten eingesetzt werden:

Myome, die keine starken, akuten Beschwerden verursachen, können versuchsweise mit dieser homöopathischen Kombination therapiert werden: Nehmen Sie die Einzelmittel Calcium fluoratum D6, Lapis albus D6 und Calcium stibiato-sulfuratum D4 jeweils für 4 Wochen im Wechsel ein (dreimal täglich fünf Globuli). Schleimhautwucherungen wie Gebärmutterpolypen bilden sich häufig durch das Mittel Sanguinaria canadensis gut zurück. Die für Sie passende Potenz und Dosierung kann durch Ihre Ärztin festgelegt werden.

Phytotherapie und Ernährungstherapie

Eine Entgiftung des gesamten Körpers wirkt sich häufig sehr günstig auf durch Myome bedingte Beschwerden aus. Manchmal stoppt nach einer Umstimmung des Stoffwechsels, wie sie durch Fasten oder konsequente Ernährungsumstellung erreicht werden kann, das Wachstum der Myome. Bei starken Menstruationsblutungen helfen die blutstillenden Tees, die im Kapitel „Menstruationsbeschwerden“ genannt werden.

Fasten als Neubeginn

Durch mehrtägiges Fasten wird der gesamte Stoffwechsel auf einen Neuanfang „programmiert“. Die Tendenz zu Zellwucherungen, wie sie bei Myomen und Polypen besteht,wird dadurch häufig normalisiert. Die Ernährung sollte nach dem Fasten nicht alte Fehler wieder aufnehmen, sondern aus vollwertigen und vitalstoffreichen Zutaten bestehen. Unser Vorschlag: Schließen Sie sich doch einer Fastengruppe an. Zusammen fällt der Nahrungsverzicht leichter.

Akupunktur

Mit Akupunktur und den anderen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin kann ebenfalls eine Umstimmung und Harmonisierung des Organismus angestrebt werden. Durch gezielte, individuell abgestimmte Behandlung werden die fehlgeleiteten Wachstumsenergien der Gebärmuttermuskulatur ausgeglichen. Starke oder lang anhaltende Blutungen können mit Akupunktur gut beeinflusst werden.

Endometriose

Die Gebärmutter ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die sich unter dem Einfluss der Sexualhormone Monat für Monat darauf vorbereitet, ein befruchtetes Ei aufzunehmen und zu nähren. Ist keine Schwangerschaft eingetreten, wird die Schleimhaut, medizinisch Endometrium genannt, abgestoßen und es kommt zur Menstruationsblutung.

Aus bisher noch nicht geklärten Gründen kann es vorkommen, dass sich Gewebe, das der hochaktiven Gebärmutterschleimhaut stark ähnelt, außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Dort ist die Schleimhaut vollständig in das zyklische Geschehen eingebunden. Dadurch ergeben sich während der monatlichen Blutung automatisch Probleme. Das Auftreten von Endometrium außerhalb der Gebärmutter wird als Endometriose bezeichnet. Einen deutschen Name für diese relativ häufige Erkrankung gibt es nicht. Man schätzt, dass fünf bis zehn Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter von Endometriose betroffen sind.


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